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Zukunftswerkstatt "Mehrgenerationenhäuser in Ost und West"

am 11. Oktober mit Vertretern aus dem MGH Lemgo, Ariowitschhaus Leipzig und desHaus Steinstraße. Folgende Problemfelder standen im Mittelpunkt der Betrachtung und Diskussion; wie erreichen wir die Jugend und aktivieren die Zielgruppe 55+ und wie etablieren wir das MGH als Schnittstelle zu unseren weiteren Angeboten.
Natürlich wurden dabei die lokalen Besonderheiten in Groß- und Kleinstadt sowie die höchst unterschiedlichen Voraussetzungen der einzelnen Träger berücksichtigt und verglichen. Interessant und produktiv für alle Beteiligten waren die guten Erfahrungen, über die jeweils ein anderes Haus auf einem speziellen Gebiet berichten konnte: Lemgo bei der Koordination und Betreuung einer großen Zahl von Ehremamtlichen, das Ariowitschhaus bei der Integration und Arbeitsmarktförderung und das Haus Steinstraße bei den generationenübergreifenden kulturpädagogischen Angeboten.
Nachfolgend ein Überblick der behandelten Themen:
Zielgruppe Jugend
-Generation der Jugendlichen, wo sind sie?
-Altersgruppe der 12-19jährigen ist schulisch sehr eingebunden und fehlt
-Junge Erwachsene sind schwer zu motivieren, an Angeboten teil zu nehmen
-Opa & Enkel geht besser als Vater & Sohn
-Die Altersgruppe 15-40 fehlt
-Öffentlichkeitsarbeit und Rücklauf müsste besser analysiert werden
Zielgruppe 55+
-wo sind die „aktiven Jungsenioren“?
-Ehrenamt stärken, aber wie?
-Selbsthilfe ohne Leitung, wie organisieren?
-Dienstleistung vs. Solidarische und selbstbestimmte Gemeinschaft
-Betreuung vs. Beteiligung oder, wer lebenslanges Lernen nicht praktiziert hat, wird es im
Alter auch nicht schaffen
Lokale Besonderheiten
-Berührungsängste / Integrationsprobleme
-Tradition und Religion als Rahmenbedingung
-Ist das MGH ein Fremdkörper im Stadtteil? Ist Identifikation möglich?
MGH als Schnittstelle zu Angeboten
-offener Treff
-Informelle Atmosphäre
-das vertraute, regelmäßige und zuverlässige Gesicht
-Langfristige vereinsübergreifende Netzwerktreffen
-Effiziente Netzwerkwerbung in Konsulaten, Verbänden
-Faktor „Neuankömmling in der Stadt“: Zugezogene, Studenten etc.
-Effizientere (ehrliche?) ÖA / Kommunikation statt Rechtfertigung der Existenz
-Begreifen, dass wir Teil einer Do It Yourself / Graswurzel Kultur sind


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