Killerspiele - Ursache für Gewalt oder doch nur Spiel?
Jeder kennt sie, Killerspiele. Leute werden getötet und Bomben werden gelegt. Viel wird in den Medien hochgepusht und anderes ignoriert. Aber was steckt wirklich hinter den gewalttätigen Spielen?
Der Begriff Killerspiel wird bei Spielen genutzt, bei denen das Töten virtueller Lebewesen (ob Ailien oder Mensch) in einer nicht realen Welt im Vordergrund steht. Hierbei wird jedoch oft das nicht real übersehen.
Die ganze Thematik Killerspiele hat schon in den 80er Jahren angefangen. Das erste PC-Spiel was als Killerspiel bezeichnet wurde, warr Comando. Später wurde das Spiel abgewandelt und ist heute unter dem Namen Ailien Attack bekannt. Heut zu tage wird das Thema auf Grund von Amokläufen in Schulen (z.B. in Emstetten). Oft ein Sündenbock gesucht, um die Sache schnell zu beenden, und dadurch bekamen die Killerspiele ihren schlechten Ruf. Als Hauptgrund wurde das Spiel Counter Strike gesehen, was von der Mehrzahl der Jugendlichen schon einmal gespielt wurde. Viele leute sehen nur, dass die Kinder Amok gelaufen sind, jedoch wurde nur Selten gefragt warum. Jeder der Amokläufer hatte Probleme mit seinem sozialen Umfeld, was zu einer riesigen Anstauung von negativen Emotionen führten, die sich auf einmal Entluden.
Viele Menschen sehen nicht, dass das Problem nicht in den Spielen, sondern im sozialen Umfeld und der Erziehung unserer Kinder Liegt. Außerdem lesen zu viele Leute Kommerzielle Zeitschriften (wie die BILD), die nur auf Geld aus sind, und keine Tatsachen berichten. So wird nicht gesagt: „Killerspiele verursachen keine Gewalt, sondern das Umfeld“ sondern es wird einfach gesagt: „Killerspiele verursachen Gewalt“, da das grad DAS Thema ist, über welches alle sprechen. Dadurch wird nicht nur das Volk belogen, sondern auch das Hobby vieler Leute genommen, im Team zu spielen, und sich gegenseitig auszutauschen.
Natürlich werden Killerspiele nie als Stifter des Friedens gelten, jedoch wird viel was Killerspiele betrifft künstlich hochgespielt, damit man sich nicht länger mit diesem Thema behandeln muss. Es gab Gewalt, Krieg und Brutalität auch schon vor diesen Spielen und dafür gab es dann wieder andere Gründe. Weiterhin muss man sagen, das es auch eine USK (Unterhaltungsmedien Selbstkontrolle) gibt. Sie dient als Überblick für Eltern um Spiele in Kategorien einzuteilen. Oft wird auch behauptet das die Eltern keine Kontrolle über ihre Kinder haben, was totaler Blödsinn ist. Es gibt viele Möglichkeiten sie daran zu hindern Killerspiele zu spielen (vom Kürzen des Taschengeldes bis zum kurzzeitigen Entfernen der Sicherung oder dem ziehen des Netzwerkkabels).
Alles im allen ist dies ein sehr kompliziertes Thema, doch es wird oft vom falschen Blickwinkel gesehen.
Text von Maximilian Reuter