BEST OF DACHKINO zum Jahreswechsel

Wir laden Sie vom 27. bis 30. Dezember ein, noch einmal die besten Filme aus drei Jahren DachKino zu sehen. Mit dem Jahreswechsel endet unsere ereignisreiche Zeit im Haus Steinstrasse...

Die inhaltliche Erweiterung unseres Konzeptes macht den Umzug in größere Räumlichkeiten notwendig. Nach einer Übergangsphase zu Beginn des Jahres 2008 vereinigen wir dann die drei Säulen Galerie, Independent-Kino und Gastronomie unter dem Dach einer gemeinsamen Genossenschaft. Das Profil des DachKinos werden wir erhalten und weiter ausbauen. Im Kontext der Galerie wird es uns möglich, neue Sichtweisen zu eröffnen.
Derzeit sind wir auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in der Leipziger Innenstadt. Die Genossenschaft befindet sich in der Gründungsphase. Dabei suchen wir Menschen die ideell und / oder finanziell unsere Institution unterstützen wollen und damit visionäre Veranstaltungsformen für Bildende Kunst und Film realisieren möchten.

Zum Dank an Sie, liebe Gäste, und an den Haus Steinstraße e.V., der uns bis heute großzügig unterstützte und zu Seite stand, möchten wir uns mir einem großartigen Best-Of-Programm verabschieden. Wir haben weder Kosten noch Mühe gescheut und die 14 besten Werke ausgewählt. So freuen wir uns auf ein letztes Wiedersehen mit Ihnen im DachKino in der Steinstraße 18:

Do, 27.
20.30 Resist! OmU
22.15 Aufrecht gehen, Rudi Dutschke – Spuren
23.45 Gotteszell – ein Frauengefängnis
Fr, 28.
20.30 Holywood Kids OmU
22.15 Lichter aus dem Hintergrund
23.45 Vier Fenster
Sa, 29.
18.30 Von wegen Schicksal
20.30 An einem Mittwoch in Weimar
22.15 No Exit
23.45 Gysi und ich
So, 30.
18.30 Trittbrett OmeU
20.30 Zweinsam OmeU
22.15 ®evolution OmU
23.45 Young Visions From Israel OmeU
Mo, 31.
22.15 DachKino Abschiedsparty für angemeldete Gäste
(Anmeldungen senden Sie uns bitte via E-Mail)

Filmdetails:

Dokumentarfilme:

Gysi und ich (Dokumentarfilm/DE/2006/60') Im Sommer 2005 kehrt Gregor Gysi auf dem Höhepunkt der sozialen Proteste in die Politik zurück. Die Linke hat wieder eine Stimme und ein Gesicht – und Maik Bialk einen Helden. Oder gibt es so etwas bei uns nicht mehr? Von Januar bis Juni 2006 begleitet der Regisseur den Vorsitzenden der linken Bundestagsfraktion in seinem Alltag. „Gysi und ich“ ist eine filmische Reise durch unseren Politikbetrieb zwischen großer Show und tiefer Erschöpfung. Regie: Maik Bialk am 29. Dezember um 23.45 Uhr

Aufrecht gehen, Rudi Dutschke – Spuren (Dokumentarfilm/DE/1988/92') Am 11. April 1968 - vor 25 Jahren - wurde Rudi Dutschke, Symbolfigur der damaligen Protestbewegung, in Berlin von einem Attentäter niedergeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion auf dieses Attentat erschütterten die schwersten Unruhen der Nachkriegszeit die Bundesrepublik. Helga Reidemeister macht sichtbar, wo sich die persönliche Lebensgeschichte Rudi Dutschkes mit gesellschaftlichen Entwickungen, Widersprüchen, Fragen und Konflikten schneidet. Regie: Helga Reidemeister am 27. Dezember um 22.15 Uhr

Resist! (Dokumentarfilm/DE,BE/2005/90'/eOmU) Ein Traum vom Leben mit dem Living Theatre - Der preisgekrönte, international gefeierte Film dokumentiert das legendäre Living Theatre und seine Aktionen gegen Haß und Gewalt an zentralen Konfliktschauplätzen des Weltgeschehens: Ground Zero, G8-Gipfel in Genua und im Libanon. Eine berührende und ermutigende Dokumentation, eine Reise durch Zeit und Raum, die erregend ist! Regie: Dirk Szuszies, Karin Kaper am 27. Dezember um 20.30 Uhr

Gotteszell (Dokumentarfilm/DE/2001/104') Dokumentarfilm über das einzige Frauengefängnis Baden-Württembergs, inmitten ehemaliger Klostermauern im malerisch-schwäbischen Gotteszell gelegen. Reidemeister zeigt den gleichsam extremen wie zermürbend eintönigen Gefängnisalltag jenseits spekulativer Phantasien. Sie spricht mit verschiedenen Insassinnen: der HIV-infizierten Prostituierten Sylvana, die mit Heroin handelte, mit Marion, die ihren sexuell zudringlichen Arbeitgeber erschlug, und mit Nicole, die durch Brandstiftung den Tod mehrerer Menschen verursachte. Aber auch die Schließerinnen werden in einen breit angelegten Diskurs über Schuld und Sühne einbezogen. Regie: Helga Reidemeister am 27. Dezember um 23.45 Uhr

Hollywood Kids (Dokumentarfilm/DE/2004/90') Drei Monate nahm sich der Regisseur für die Dreharbeiten für seinen Diplomfilm in den USA Zeit. Herausgekommen ist ein treffender Einblick in das amerikanische Wertesystem. Eltern geben ihre Kinder in die „Obhut“ von PR-Agenten und hoffen auf die große Hollywood-Karriere ihres Sprößlings. Da kommt es schon vor, dass die Kleinen den Schulhof nur noch aus Film- und Werbespott-Drehs kennen und die Relationen verschwimmen. Marcel Ahrens am 28. Dezember um 20.30 Uhr

Lichter aus dem Hintergrund (Dokumentarfilm/DE/1998/96') Robert Paris entwickelt Fotos von einem Berlin von früher. Genauso wenig wie der Fotograf sich in die Gesellschaft der DDR eingepaßt hat, geht er mit der neuen nach der Wende konform. Seine Kreativität leidet unter der gesellschaftlichen und tatsächlichen Baustelle Berlin. Die Dokumentaristin Helga Reidemeister verbindet den äußerlichen Umbruch der Hauptstadt mit der inneren Zerrissenheit früherer DDR-Bürger. Während der Film zur Uraufführung 1998 eine treffsichere Zustandsbeschreibung war, ist er heute erstaunlich aktuell. Mit großer Selbstverständlichkeit stellten die Protagonisten damals Dinge in Frage, die sich heute in das wohlige Kleid der Gewohnheit hüllen - Eine radikale Bewußtwerdung. Buch/Regie: Helga Reidemeister – Kamera: Lars Barthel am 28. Dezember um 22.15 Uhr

Von wegen Schicksal (Dokumentarfilm/DE/1979/117') Der 1979 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnete Film formulierte den damals noch recht neuen Anspruch des Dokumentarfilmes auf radikale Weise, Privates darzustellen und das Psychische von innen nach außen zu kehren. Im Mittelpunkt steht eine kämpferische 48-jährige Arbeiterfrau, die sich mit ihrer althergebrachten Rolle als Ehefrau und Mutter nicht mehr abfinden wollte und sich nach 22 Jahren Ehe scheiden ließ. Ihre Erfahrung im Leben mit Unterdrückung und Bevormundung gibt sie an ihre Kinder weiter, und die antworten mit Hass. Regie: Helga Reidemeister am 29. Dezember um 18.30 Uhr

An einem Mittwoch in Weimar (Dokumentarfilm/DE/1999/88') Mit den Filmemachern Wolfram Moser und Heiner Sylvester sind fünf Personen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und Motiven auf der Suche nach dem Mythos Weimar. Lord Hoffmann, einer der obersten Richter Englands, kommt in die Stadt um hier die Atmosphäre des deutschen Humanismus zu erleben, Roberto Mazzarella, Journalist aus Palermo, um die letzten Tage des in Buchenwald ermordeten Paters Neururer zu recherchieren. Georgi Iwaschenko, der in Weimar als sowjetischer Offizier stationiert war, will den Ort seiner Jugend wiedersehen und Hélène Dorigny aus Reims kommt in Weimar an, weil sie mit ihrem Heißluftballon in der Nähe von Weimar landen musste.Der Film spielt in einem Geflecht von Menschen und Situationen an einem europäischen Ort, der sie am Ende in seinem ursprünglichen, humanistischen Geist zusammenführt. Regie: Heiner Sylvester, Wolfram Moser am 29. Dezember um 20.30 Uhr

No Exit (Dokumentarfilm/DE/2003/100') Ein Jahr lang hat die Regisseurin die rechtsextreme “Freie Kameradschaft Frankfurt (Oder)” begleitet. Der Film gewährt tiefe Einblicke in das Denken und Handeln seiner drei Protagonisten aus der deutsch-polnischen Grenzstadt. NO EXIT zeigt die neue Strategie von rechten Parteien, die ein gesellschaftliches Defizit ausfüllen wollen. Das soziale Engagement der “Freien Kameradschaften” führt zur gesellschaftlichen Akzeptanz. Durch Unterschriftenaktionen gegen Kinderschänder oder Singen im Altersheim hebelt die Gruppe das klassische Schlägerfeindbild des “Neonazis” nicht nur in der Öffentlichkeit aus. Regie: Franziska Tenner am 29. Dezember um 22.15 Uhr


Spielfilme:

Vier Fenster (Spielfilm/DE/2006/80') Vier Gesichter einer Familie, vier Schreie nach Leben, ein Geheimnis hinter vier Fenstern: Sie wollen sich voneinander lösen, doch sie umklammern sich immer fester. Mit aller Kraft halten sie die Fassade aufrecht. Je lauter sie lachen, desto stiller wird es um sie. Immer tiefer ziehen sich die Risse im Familienbild, bis sich dahinter ein unausweichliches Geheimnis offenbart. Regie: Christian Moris Müller am 28. Dezember um 23.45 Uhr


Kurzfilmabende:

®evolution (Kurzfilmabend/BY,DE,Pl/2005-2006/75'/OmU) Die neuste Kurzfilmkompilation des DachKinos handelt von politischer und innerer Revolution, dem Kampf für Ideale und tiefer Desillusion. Es geht um einen Prozess, den in diesem Moment junge Menschen in Weißrussland mit langen Haftstrafen bezahlen, der in Deutschland aber schon längst nicht viel mehr als eine Attitüde ist. Packend, ironisch und subtil suchen die drei Filme nach dem Aufbegehren.
1. Der Holzmenschbauer (Kurz-Dokumentarfilm/DE/2006/9') Der Film dokumentiert einen Holzkünstler. Früher arbeitete er beim BGS, erlebte die Brutalität der innerdeutschen Grenze, stand auf der Straße der RAF gegenüber obwohl er mit ihren Ideen eigentlich konform ging. Nach 30 Berufsjahren folgt plötzlich ein Schlüsselerlebnis. Es kommt zur inneren Revolution. Jetzt erschafft er Menschen aus Holz. Die besten Werke gelingen ihm im Zustand von Zorn und Wut. Regie: Katrin Jäger
2. Kommando Holger Meins (Kurz-Spielfilm/DE/2003/15') Die drei alt-68er Heiner Dettmar (Inhaber einer alternatven Buchhandlung), Joachim Haage (Webdesigner) und Werner Kremp (Rechtsanwalt) überfallen "im Dienste der Revolution" eine Bank. Nach geglückter Kommandoaktion geben sie den Erlös für Designermöbel und Hifi-Anlagen aus.
3. Weißrussisch-Stunde (Kurz-Dokumentarfilm/BY,PL/2006/51') Es ist 2006 und die letzte real existierende Diktatur im Herzen Europas steht vor der Wahl: Präsident Lukaschenko oder Präsident Lukaschenko. Franek Viacorka ist Schüler und Aktivist. Er dreht verbotene Videoclips und verteilt oppositionelle Untergrundzeitungen. Der Film dokumentiert die stürmischen Ereignisse rund um die weißrussischen Präsidentschaftswahlen aus der Perspektive der jüngsten Generation, deren politisches Engagement nur noch durch massiven Polizeieinsatz eingedämmt werden kann. am 30. Dezember um 22.15 Uhr

Trittbrett (DE,PL,US/1992-2006/90'/OmeU) Menschen die auf Züge aufspringen, um, falls es brenzlich wird, schnell wieder abspringen zu können, nennt man Trittbrettfahrer. Acht hochkarätige Filme aus Deutschland, Polen und Ungarn nehmen uns mit auf eine rasante Fahrt durch die U-Bahnschächte europäischer Metropolen. Im Rausch der Geschwindigkeit passiert es dann: Plötzlichen stehen Menschen vor der Gewissensfrage, zu erkennen, dass Sie Mittäter sind, aufgesprungen auf einen Zug, der nicht mehr anhalten will.
1. Und wohin fahren Sie? (Kurzfilm/DE/2005/4') Wer reist eigentlich in einem Nahverkehrszug der Deutschen Bahn? Die Antwort entdeckt die Komik im Alltag.
2. In the Land of Blazing Toys (Kurz-Spielfilm/PL/2006/30'/OmeU) Als Maja eines Tages in einer Illustrierten eine Anzeige über ein Casting für Joghurteis findet, glaubt sie an die Chance ihres Lebens. An ihrem 15. Geburtstag entscheidet sie sich, wegzulaufen. Sie setzt sich in den Zug nach Warschau und läßt dabei Dinge zurück, die uns selber so schmerzlich vertraut scheinen. Doch Maja will es wissen... Regie: Mateusz Dymek
3. Nur in deinem Kopf... (Kurzfilm/DE,US/2004/1') Das menschliche Gehirn verarbeitet die Dinge, die es sieht, zu Mustern, die in ähnlichen Situationen automatisch abgerufen werden. Diese Funktion kann Segen, aber auch Fluch sein ... Regie: Florian Reichart / Christian Tauscher
4. Maries Lächeln (Kurz-Spielfilm/DE/2005/10') Die kleine Marie trifft in der NS-Zeit auf den jüdischen Straßenclown Jakob, der Luftballons für ein Lächeln verschenkt. Doch Marie kann Jakobs Wunsch nicht erfüllen. Als ein dummes Missverständnis die Situation eskalieren läßt, scheint es, als müsste sie ihm ihr Lächeln für ewig schuldig bleiben. Jahrzehnte später will es das Schicksal, dass die beiden wieder aufeinander treffen. Regie: Michael Schäfer
5. Janek (Dokumentarfilm/PL/2005/19'/OmeU) Eine Geschichte über Janek, einen Schuhputzer auf dem Krakauer Hauptbahnhof. Der obdachlose Janek ist in Jadzia verliebt, die im Bahnhof sauber macht. Mit großer Würde erzählt der Film von einem Menschen, der sich seine Würde bewahrt und uns die Augen öffnet. Regie: Renata Gabryjelska
6. Der Schwarzfahrer (Kurz-Spielfilm/DE/1992/12') Ein junger Mann fährt in einer überfüllten Straßenbahn durch eine deutsche Stadt. Aufgrund seiner schwarzen Hautfarbe zieht er die rassistischen Ressentiments einer älteren Frau auf sich, die ihm das Recht auf den Sitzplatz abspricht. Der Mann lässt die üblen Diffamierungen scheinbar wehrlos über sich ergehen, doch als es zu einer Fahrkartenkontrolle kommt, entreißt er der fremdenfeindlichen Mitfahrerin ihr Billett und verschluckt es. Regie: Pepe Danquart
7. Leni (Kurzfilm/PL/2005/14'/OmU) Leni Riefenstahl stellt ihren Bildband "Die Nuba" vor und gerät ins Kreuzfeuer der Presse und muss sich der Kritik stellen. Erinnerungsfetzen, Traum und Wirklichkeit vermischen sich und am Ende bleiben mehr Fragen als Antworten. Regie: Bartosz Paduch am 30. Dezember um 18.30 Uhr

Der Kurzfilmabend ZWEINSAMZweinsam (IL,PL,RO,RU/2005/99'/OmeU) Als wüssten wir das alles schon: Zwischenmenschliche Beziehungen als Achse, um die sich alles dreht, sind für uns bestimmender als uns manchmal lieb ist. Sechs Filme aus Israel, Polen, Rumänien und Russland machen sich erfrischend unkonventionell auf die Suche nach Zwei- und Einsamkeit.
1. Melodrama (Kurz-Spielfilm/PL/2005/19'/OmeU) Die Geschichte eines 14jährigen Jungen, der emotional und sexuell heranreift. Er ist erotisch fasziniert von seiner älteren Schwester, schließt Freundschaft mit einem Mädchen auf dem Hinterhof und hat ein kompliziertes Verhältnis zu dem Mann, mit dem seine Schwester verlobt ist. Es geht um die Suche nach Wärme, Zärtlichkeit und vor allem: Liebe. Regie: Filip Marczewski
2. X2 (Kurz-Spielfilm/PL/2005/9'/OmeU) Ein Verhör auf einem Polizeirevier. Die Verhafteten sind Mitte 20, der eine hat einen Irokesenhaarschnitt, der andere trägt einen Jogginganzug. Eines jedoch verbindet sie: Es stellt sich heraus, dass beide den gleichen Namen tragen. Regie: Bartosz Paduch
3. Hi Cristina! Bye Cristina! (Kurz-Spielfilm/RO/2005/15'/OmeU) Sie ist dreizehn und zum ersten Mal verliebt. Diese einzigartige Erfahrung, die für die Umwelt völlig banal erscheinen mag, ist für einen Teenager ein sehr wichtiger Moment im Leben. Er ist begleitet von Aufregung und Angst, absolutem Glück und Tränen. Dazu kommen die verzweifelten Versuche, IHN auf SIE aufmerksam zu machen .. Regie: Iulia Rugina
4. Solnishka (Kurz-Spielfilm/IL/2005/15'/OmeU) Die elfjährige Pnina, frisch aus Russland nach Israel eingewandert, versucht, die verbotene Beziehung, die sie zu ihrem Vater gehabt hat, zu wiederholen, indem sie sich ihrem Nachbarn annähert, den sie allabendlich heimlich beobachtet. Regie: Ruth Litan
5. Zakazane (Kurz-Spielfilm/PL/Jahr/15'/OmeU) Innerhalb der kalten Umgebung eines Gefängnisses teilen sich zwei Männer die Zelle sowie ein Geheimnis und kommen sich näher. Doch werden die beiden und ihre Courage auf die Probe gestellt... Regie: Bartosz Paduch
6. Letters To Someone (Kurz-Spielfilm/RU/2005/26'/OmeU) Es ist immer schwierig, den richtigen Menschen zu finden, mit dem man sich unterhalten kann. Das Mädchen, die Protagonistin unserer Geschichte, hatte Glück. Sie hatte jemanden gefunden. Oder zumindest glaubte sie das. Das Leben ist nämlich prosaischer als wir gemeinhin denken. Regie: Maria Smirnova am 30. Dezember um 20.30 Uhr

Young Visions from Israel (Kurzfilmabend/Israel/2005-2006/76'/OmeU) In Zusammenarbeit mit der "Sam Spiegel - Hochschule für Film und Fernsehen" in Jerusalem zeigt das DachKino einen aktuellen Blick auf die Träume und Visionen junger Israelis. Vier packende Kurzspielfilme tauchen ein in das ganz normale Leben zwischen Tel Aviv und Jerusalem, zwischen Familie und großer Politik.
1. Dead End (Kurz-Spielfilm/Il/2006/15'/OmeU) Eine verbotene Reise erhöht die Spannung zwischen Eran, ein israelischer Musiker, und Ali, ein junger Palästinenser. Erans Naivität und Alis Angst treffen während ihrer Autofahrt zu einer Hochzeit in Jericho aufeinander. Die Zweifel, ob sie dort je ankommen werden, sind alles andere als unberechtigt. Regie: Imri Matalon
2. Kleines Miriaml (Kurz-Spielfilm/Il/2005/19'/OmeU) Musia Scheinfeld, bekannt geworden als Kleine Miriaml, verbringt ihren Lebensabend in einem Altersheim und versucht die eigene Vergangenheit zu verdrängen, ohne das Träumen sein zu lassen. Ein Fernseh-Auftritt bringt die Wendung. Regie: Yael Reuveny
3. Solnishka (Kurz-Spielfilm/Il/2006/18'/OmeU) Die elfjährige Pnina, frisch aus Russland nach Israel eingewandert, versucht, die verbotene Beziehung, die sie zu ihrem Vater gehabt hat, zu wiederholen, indem sie sich ihrem Nachbarn annähert, den sie allabendlich heimlich beobachtet. Regie: Ruth Litan
4. The Substitute (Kurz-Spielfilm/Il/2005/24'/OmeU) Zohara ist Soldatin auf einer Wüsten-Basis. Sie hasst jede Minute und erwartet sehnsuchtsvoll den Tag ihrer Versetzung. Ihre Hoffnungen zerbrechen als sich herausstellt, dass ihre Nachfolgerin selbstmordgefährdet ist. Und statt abzureisen muss sie auf das Leben des Mädchens aufpassen. Regie: Talya Lavie am 30. Dezember um 23.45 Uhr

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blogDachKino author27.12.07, August Geyler dateLink

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